Jahreshauptversammlung 2026

Anfang Februar 2026, fand im Gasthaus Gürster in Mitterfels die alljährliche Jahreshauptversammlung des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins e.V. (MiKiJu) statt.

Spenden und Aktionen

Dominic Rauscher, 1. Vorsitzender des MiKiJu, begrüßte die anwesenden Gäste herzlich und freute sich über die vielen Abgesandten der hiesigen Schulen, Gemeindeverwaltung und Vereine. Nach einem kurzen Überblick über die Vereinsstruktur, der bekanntermaßen auch die Untergruppen Basarteam und Eltern-Kind-Gruppe angehören, fasste Rauscher das vergangene Geschäftsjahr kurz zusammen. Viele Spenden konnten getätigt, viele Aktionen durchgeführt werden: So durfte die Grund- und Mittelschule neue Spielgeräte für die Pause anschaffen und konnte ein Kunstprojekt (Projekt Zukunft) umsetzen. Die letztjährigen Viertklässler freuten sich über eine Faschingsparty im alten Bahnhof und einen „zauberhaften“ Abschied (Zaubertage). Die Bücherei am Ort erhielt Subventionen für Lesungen und die FFW Mitterfels eine neue Spritzwand für die Ausbildung des Nachwuchses. Auch die Sportvereine der Marktgemeinde freuten sich über Zuschüsse (neue Fußballtrikots für die Jugend und Spielgeräte für die Kinderturnabteilung). Die Kindertagesstätte Don Bosco erhielt ebenfalls eine Zuwendung, was u.a. einen Ausflug zum Straubinger Tiergarten ermöglichte. Auch die Eltern-Kind-Gruppe bekam neue Spielgeräte und konnte eine kleine Weihnachtsfeier abhalten. „Besonders freut es mich, dass wir auch eine individuelle Familienunterstützung realisieren konnten. Zudem begünstigten wir die KLJB Mitterfels abermals mit einer höheren Summe und ermöglichten damit einen Ausflug zum Trampolinpark“, so Rauscher. Die KLJB erfreue sich großer Beliebtheit und sei eine tolle Gruppierung, die vielen Jugendlichen am Ort eine strukturierte Freizeitmöglichkeit bietet und das Engagement für den Ort fördert. Daher wolle man diese Jugendlichen auch in Zukunft gezielt und verstärkt unterstützen.

Im Anschluss gab Dominic Rauscher einen Einblick in die Akquirierung von Geldern: Finanziert wurde der MiKiJu im vergangenen Jahr u.a. durch teils erhebliche Privatspenden. Daneben schlagen die Mitgliedsbeiträge und die eigenen Aktionen („Bamma ramma“ und der Kuchenverkauf auf der Marktmeile in Kooperation mit der KLJB) zu Buche. Neben des Aktion-Mensch-Förderprogramms habe man heuer auch vom Benefizkonzert des Polizeiorchesters profitiert, das anlässlich der 25-Jahrfeier des Mitterfelser Musikvereins abgehalten wurde: Der MiKiJu fungierte hierbei ob seiner Gemeinnützigkeit als Hauptbegünstigter und wird die Spendensumme nach Übergabe an die ortsansässigen Vereine und Institutionen weiterleiten. Auch an dieser Stelle sei nochmals das Engagement der KLJB Mitterfels herausgehoben, deren Mitglieder sich maßgeblich am Catering beim Benefizkonzert einbrachten. „Es ist“, so Rauscher abschließend, „ein Generationenwechsel geplant. Bereits im vergangenen Jahr hielten wir den Kuchenverkauf an der Marktmeile gemeinsam mit den Jugendlichen der KLJB ab. Perspektivisch ist eine vollständige Übergabe der Organisation dieser Aktion an die KLJB geplant.“

Erfolgreiches Basarteam

Mit einem Gewinn von über 4000 Euro im Rahmen der beiden letztjährigen Basare war es auch dem Basarteam Mitterfels möglich, viele Aktionen und Institutionen am Ort zu unterstützen. Neben der Feuerwehr und der Bücherei bedachte man u.a. den AWO-Kindergarten, der hierdurch in den Besitz neuer Tonieboxen kam, und die Gruppe Findus des Thomas Wiser Hauses, die nun eine Feuerschale ihr Eigen nennen darf. „Die in den letzten Jahren neuformierte Vorstandschaft des Basarteams ist eine starke und engagierte Gruppe“, so Stefanie Boiger, Vorstandsmitglied des Basarteams. Einzig von Petra Püchl müsse man sich verabschieden, die bis dato den Kuchenverkauf leitete. Die Nachfolge wird Katharina Binder antreten. Abschließend wies Boiger auf den kommenden Frühjahrsbasar am Samstag, 14.03.2026 hin. Man freue sich über weitere Helfer und Kuchenspenden und überdies natürlich auch auf zahlreiche Besucher.

Eltern-Kind-Gruppe am Freitag

Es folgte der kurze Bericht von Sandra Mayer, die seit nunmehr drei Jahren die Eltern-Kind-Gruppe in Mitterfels leitet. Die Gruppe entwickle sich stets fort und erfreue sich aktuell über sechs regelmäßige Teilnehmer. Einen festen Ablauf gebe es nicht; vielmehr orientiere man sich hier an der Altersstruktur der Teilnehmer: So nehmen derzeit viele Eltern mit Babys am Alter von ca. fünf Monaten teil, was den Fokus der Gruppe eher auf den Austausch der Eltern untereinander lenkt. In der Vergangenheit habe man aber auch in Gruppen mit Kleinkindern schon viel gebastelt und es entstanden Krakenlaternen, Marienkäfer und Grasköpfe. Neben einer Faschingsparty organisierte die Gruppe um Sandra Mayer im vergangenen Jahr auch einen Tag der offenen Tür. Die Gruppe trifft sich aktuell immer freitags von 9-11 Uhr im Alten Bahnhof in Mitterfels, dessen Räumlichkeiten der MiKiJu eigens hierfür angemietet hat. „Es findet jeden Freitag im Rahmen der Eltern-Kind-Gruppe ein kleines, nachhaltiges Frühstück statt. Über weitere Teilnehmer würden wir uns sehr freuen; unsere Türen stehen immer offen“, so Mayer.

Kassenbericht

Tobias Schmid (Kassenwart) bedankte sich eingangs bei seiner Frau Sonja für die fortwährende Unterstützung und Hilfe bei diesem Amt. Sodann konnte Schmid in finanzieller Hinsicht Erfreuliches berichten: Dank der Beträge der 317 Mitglieder, der Spenden vieler Gönner und Förderer sowie durch die Aktionen „Bamma ramma“ und Kuchenverkauf auf der Marktmeile konnte der MiKiJu im vergangenen Jahr gut 13000 Euro an Spendengelder sammeln. Die Ausgaben und Spenden des Vereins beliefen sich auf knapp über 19000 Euro, wobei hier die zweckgebundene Spende an die Schule (Projekt Zukunft) mit über 4000 Euro zu Buche schlägt und für den Zeitraum der letzten drei Jahre anzurechnen ist. Weitere große Ausgaben waren dem Ausflug zum Churpfalzpark (ca. 2500 Euro) und dem Ausflug der KLJB zum Trampolinpark (3300 Euro) zuzuschreiben. Solche Spenden, hier war sich die Vorstandschaft des MiKiJu einig, tätige man am liebsten. So tragen doch derlei Ausflüge entscheidend zu einer positiven sozialen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bei und fördern das persönliche Miteinander, das im digitalen Zeitalter stetig abnimmt.

Jahr des Freibads

Auch Andreas Liebl, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Mitterfels, hob die gute Zusammenarbeit des MiKiJu mit der KLJB, aber auch mit dem Förderkreis Haselbach, hervor. Gemeinsam konnten die Fördervereine schon viele Projekte realisieren. „In Anbetracht dessen, welch großen Anteil die frühkindliche Förderung an einer positiven mentalen und sozialen Entwicklung eines Menschen hat, freue ich mich besonders zu hören, dass der MiKiJu die Kinder der Marktgemeinde in jedem Lebensalter bereits von der Wiege an unterstützt“, betont Liebl. Nach der Entlastung der Kasse, welche einstimmig erfolgte, gab Liebl noch einen kurzen Überblick über die anstehende Freibadsanierung: Mit dem Erhalt der Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn könne die Freibadsanierung nun langsam voranschreiten. Es werden Kosten von ca. 4 Mio. Euro auf die Kommune/Gemeinde zukommen, von denen nur 50-60 % durch Fördergelder abgedeckt werden. Einige Bereiche werden hier nicht gefördert, u.a. der Kinderbadebereich. Da doch dieser aber entscheidend zur Wassergewöhnung und Erlangung der Schwimmfähigkeit der Kinder beiträgt, sei es ein großes Anliegen, auch diesen realisieren zu können. An dieser Stelle sei man auf viele ehrenamtliche Helfer angewiesen, aber auch auf die Unterstützung vieler Vereine wie dem MiKiJu und dem Badförderverein. Es folgen nun die Ausschreibungen für das Bauvorhaben. Liebl blickt voller Zuversicht und Tatendrang auf das „Jahr des Freibads“.

Ausblick

Einen großen Dank richteten die Anwesenden an Bernhard Grimm, der nicht nur die Aktionen des MiKiJu, sondern auch fast eines jeden ortsansässigen Vereins unermüdlich und tatkräftig unterstützt. Schließlich schloss Dominic Rauscher die Sitzung mit einem Ausblick in die Zukunft: Freilich wolle man weiterhin Aktionen für Kinder und Jugendliche wie das Bouldern in den Osterferien anbieten, aber mangels freiwilliger Helfer seien größere Aktionen wie der Ausflug in den Churpfalzpark wahrscheinlich nicht mehr durchführbar. Daher erging der dringende Appell an alle jungen Familien der Marktgemeinde, sich ehrenamtlich zu engagieren und den Verein gerade bei solchen Aktionen zu unterstützen. Perspektivisch werde auch eine neue Vorstandschaft gesucht, da die Kinder der aktuellen Vorstandschaft dem Grundschulalter entwachsen sind. Nach zehn Jahren des Wirkens sei ein Generationenwechsel durchaus erwünscht, um den MiKiJu in die Zukunft zu führen.

Noch engagiert sich die aktuelle Vorstandschaft aber wie eh und je und arbeitet in gewohnter Manier Hand in Hand mit dem Förderkreis Kinder Haselbach e.V. sowie dem Basarteam zusammen: So wurden abschließend der Grundschule Gelder für eine mobile Sitzlandschaft zugesichert und dem Skiclub Mitterfels ein Zuschuss für weitere „Skifreizeiten“ für Kinder am Nachmittag.

(Text: Dr. Sylvia Schneider)

Christbaumsammelaktion 2026

Bamma ramma“ mit Schneeketten

Das neue Jahr ist bereits in vollem Gange und die meisten Christbäume wurden bereits abgeschmückt. Um die Entsorgung der Mitterfelser Tannen kümmerte sich am vergangenen Samstag, 10.01.2026, in gewohnter Manier der Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein e.V. (MiKiJu): Bereits seit 2018 sammelt der Förderverein im Rahmen der Aktion „Bamma ramma“ alljährlich die ausrangierten Christbäume gegen eine kleine Spende ein.

Heuer startete das „MiKiJu-Räumkommando“ um den 1. Vorsitzenden Dominic Rauscher bei regem Schneetreiben die Tour durch Mitterfels. An dieser Stelle gilt vorab ein herzliches „Vergelt´s Gott“ der Gemeindeverwaltung für die Bereitstellung der Fahrzeuge, die für die Durchführung der Aktion freilich von entscheidender Bedeutung sind: Bei doch recht winterlichen Verhältnissen war der Traktor der Marktgemeinde bereits mit Schneeketten ausgestattet. So konnte Konrad Feldmeier, 2. Bürgermeister von Mitterfels, das Gefährt samt Anhänger selbst in die entlegensten Winkel der Marktgemeinde steuern, um auch keinen der bereitgelegten Bäume zu übersehen. In diesem Zuge wurden nicht nur alle Bäume aufgesammelt, sondern gleichzeitig auch die Straßen schneefrei geräumt. Dank der großen Helferbereitschaft war in diesem Jahr sogar ein zweites Team – geleitet vom 1. Bürgermeister Andreas Liebl – mit dem Kleintransporter der Marktgemeinde unterwegs, um Christbäume einzusammeln. So war die gesamte Arbeit mittags bereits erledigt.

Hatten sich im Vorfeld lediglich 46 Bürger mit ihren Bäumen zur Aktion angemeldet, so waren es doch am Ende des Tages 95 Bäume, die die MiKiJu-Mitglieder Steffi Boiger , Konrad Feldmeier, Dr. Sylvia Schneider, Matthias Bscheid , Markus Krause , Tobias Schmid, Bernhard Grimm, Alexander Gollis, Andreas Liebl und Dominic Rauscher einsammeln durften. Die Aktion bereitete allen Beteiligten wie jedes Jahr viel Freude: Es wurde auf der Fahrt viel gelacht, immer wieder freuten sich die fleißigen Helfer über kleine süße Stärkungen am Wegesrand und eine kleine „Aufwärmpause“ samt Kaffee im Bauhof Mitterfels durfte natürlich auch nicht fehlen.

„Mit der Aktion bieten wir der Bevölkerung in Mitterfels nicht nur einen Service zum Entsorgen der Christbäume, sondern kommen auch mit den Leuten ins Gespräch und sammeln jedes Jahr neue Eindrücke und schöne Erfahrungen“, schwärmen die ehrenamtlichen MiKiJu-Helfer.

Aus der regen Beteiligung mit 95 Bäumen resultierte – ähnlich zum Vorjahr – eine stattliche Spendensumme von knapp über 1.100 Euro. Der größte Dank richtet sich dementsprechend an alle Bewohner der Marktgemeinde Mitterfels für die hohe Bereitschaft zur Teilnahme an der Sammelaktion und die großzügigen Spenden.

Das Geld wird der Förderverein natürlich ausschließlich für das Wohl der Kinder und Jugendlichen in und um Mitterfels einsetzen.

(Text und Bild: Dr. Sylvia Schneider / Bogener Zeitung Januar 2026)

Zauberworkshop

Zauberhafter Abschied

Pünktlich zum Schuljahresende 2025 durften sich die Kinder der 4. Klassen der Grundschule Mitterfels-Haselbach über eine ganz besondere Aktion freuen. Bevor sich nun die Wege der Schüler zumindest schulisch trennen werden, bescherten die Klassenlehrkräfte ihren Schützlingen einen im wahrsten Sinne des Wortes „zauberhaften Abschied“:

Frau Marlene Aigner aus Kollnburg kam zu Besuch und führte gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrer Tochter an zwei Tagen für die Klassen 4a und 4b einen Zauber-Workshop durch.

Zu Beginn durften die „Grundschulabsolventen“ ein Escape-Spiel lösen. Es galt, sechs Zahlencodes zu knacken, ehe die Schlösser an einer geheimnisvollen Tasche geöffnet werden konnten. Darin fanden sich Zaubertüten für alle Kinder: Jeder Zauberlehrling erhielt u.a. einen Zauberstab, ein Kartenspiel und eine kleine Stärkung. In den folgenden drei Schulstunden wurden die Nachwuchsmagier in die Zauberkunst eingeführt und erlernten tolle Tricks und magische Kniffe. Im Anschluss konnte das Erlernte im Rahmen einer kleinen Show den Dritt- und Fünftklässlern dargeboten werden, was auf beiden Seiten für große Begeisterung sorgte. Motiviert und voller Tatendrang wurden auch noch am Nachmittag in so manchem Privathaushalt die Zaubertricks präsentiert. „Dieser magische Vormittag und zauberhafte Abschied der Grundschulzeit bleibt sicherlich allen noch lange in Erinnerung “, war man sich unter den Schülern und Lehrkräften einig.

Die Gesamtkosten von knapp 1400 Euro wurden vollumfänglich vom Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein (MiKiJu) e.V. (600 Euro), dem Förderkreis Kinder Haselbach e.V. (600 Euro) und dem Basarteam Mitterfels (200 Euro) übernommen. An dieser Stelle gilt diesen drei Institutionen/Vereinen ein besonderer Dank, ohne deren Unterstützung dieses außergewöhnliche Event freilich nicht möglich gewesen wäre. „Mit der Finanzierung solcher Aktionen können wir den Kindern einen wunderschönen Tag ermöglichen und, was uns immer besonders freut, nicht nur neue Dinge anschaffen, sondern Erinnerungen fürs Leben schaffen“, schwärmen einige Vorstandsmitglieder der Fördervereine.

(Text: Dr. Sylvia Schneider, Bilder: GS Mitterfels-Haselbach)

Faschingsparty für Übertrittsklassen

4.Klassler feiern von MiKiJu gesponserten und organisierten Fasching

Die Zeit an der Grundschule Mitterfels-Haselbach neigt sich für die Viertklässler dem Ende entgegen. Einige der Kinder werden ab dem kommenden Schuljahr eine weiterführende Schule in Bogen oder Straubing besuchen. Um vor dem Übertritt die Bande auch zwischen den beiden Parallelklassen noch zu stärken – so der Gedanke der Vorstandschaft des MiKiJu – wurde kurzerhand eine Faschingsfeier für die „Grundschulabsolvia“ organisiert. Diese fand am Freitag, 28.02.2025, nach Schulschluss im Alten Bahnhof in Mitterfels statt und wurde vom Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein (MiKiJu) und vom Förderkreis Kinder Haselbach zu gleichen Teilen finanziert.

Der Fußmarsch von der Schule zum Bahnhofsgelände gestaltete sich witterungsbedingt leider etwas feucht, jedoch hierdurch nicht minder fröhlich. Am Bahnhof erwartete die 29 teilnehmenden Viertklässler bereits ein leckeres Pizzaessen. Als Nachtisch wurden Krapfen gereicht. Ein versteckter Senfkrapfen durfte natürlich auch nicht fehlen. Anschließend wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. Auch die klassischen Faschingsspiele wie „Die Reise nach Jerusalem“ oder ein flotter Luftballontanz standen auf dem Programm. Eine professionelle Soundanlage und Nebelmaschine verliehen dem Gemäuer des Alten Bahnhofs die nötige Discostimmung, so dass die Kinder und deren partywütige Aufpasser auch ganze Choreographien wie „den Macarena“ aufs Parkett zauberten.

Schließlich wurden die besten Masken der Kinder in den Kategorien „Schminke“, „Kopfbedeckung“ und „Gesamtkunstwerk“ prämiert. Den Siegern und der glücklichen Senfkrapfenverkosterin kam zum Abschluss der Veranstaltung die Ehre zuteil, die Piñata zu zerschlagen.

Nach knapp vier Stunden munteren Faschingstreibens wurden die Kinder ihren Eltern übergeben. „Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung“, so Matthias Bscheid, Ideengeber und MiKiJu-Mitglied, „und ich denke, den Kindern und auch den anwesenden Aufpassern hat der Nachmittag sehr gut gefallen.“ An dieser Stelle gilt eben diesen engagierten Freiwilligen ein besonderer Dank, ohne deren Unterstützung solch eine Feier freilich nicht möglich gewesen wäre.

(Text + Bild: Dr. Sylvia Schneider)

Spende Pausenspielsachen Schule

Motorikspiele zu Ostern

Pünktlich zu Ostern 2025 durften sich die Schüler der 1. und 2. Klassen der Grundschule Mitterfels/Haselbach über neue Spielgerätschaften für die „bewegte Pause“ freuen. Diese werden von den Kindern sehr gerne angenommen und unterliegen dementsprechend einem natürlichen Verschleiß. Durch eine großzügige Spende des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins e. V. (MiKiJu), des Förderkreis Kinder Haselbach e.V. und des Basarteams Mitterfels im Gesamtwert von 500 Euro konnte der Fundus der Pausenspielgeräte erneut aufgestockt bzw. erneuert werden. Neben Stelzen und Bällen durften natürlich auch neue Pferdeleinen nicht fehlen, die bei den Kindern sehr beliebt und täglich im Einsatz sind. Diverse neue Wurf- und Fangspiele fördern und fordern zudem die Motorik der Schüler. „Dies ist uns besonders wichtig“, unterstreicht Frau Steininger-Nelz, Klassenlehrerin der 1a, „da sich die Grundschule Mitterfels/Haselbach als derzeit einzige Schule im Schulamtsbezirk auf dem Weg zur Schreibmotorikschule befindet“.

Mit dieser tollen Spielauswahl war der Schulstart nach den Osterferien sicherlich ein Leichtes.

(Text + Bild: Dr. Sylvia Schneider)

Boulderausflug Jugendliche 2025

Professionelle Anleitung durch ausgebildete Trainer und Auspowern an der Kletterwand

Bereits zum vierten Mal ermöglichte der Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein e.V. (MiKiJu) in den Osterferien 2025 einen Ausflug zur Boulderhalle Straubing.

Zwölf Kinder und Jugendliche im Alter von 10-13 Jahren wurden am vergangenen Mittwoch von drei engagierten MiKiJu-Mitgliedern zur Boulderhalle Straubing geleitet. Dort empfing sie ein mindestens genauso engagiertes Trainerteam. Nach der Ausstattung der jungen Kletterer mit adäquatem Schuhwerk und einer kurzen Einweisung in den Boulder-Sport ging es mit den Trainern an die Trainingswand. Nach einigen Aufwärmübungen konnten die Tipps der Profis sogleich an den „Bouldern“ (Griffen) umgesetzt werden. Im Anschluss durften sich die Kids an den restlichen Routen der gesamten Halle versuchen. Auch hierbei gaben die Trainer der Boulderhalle wertvolle Ratschläge, v.a. wie man kräftesparend die Wände erklimmen kann. Nach dem angeleiteten Bouldern wurde natürlich auch noch der Kinderbereich erkundet, in dem es weitere Klettermöglichkeiten zu entdecken galt.

Neben dem Eintritt und den Kosten für den Kletterschuhverleih übernahm der MiKiJu zum Abschluss des gelungenen Nachmittags natürlich auch die Kosten für ein Eis für jeden jungen Kletterer. Die mitgereisten MiKiJu-Mitglieder Dominic Rauscher (1. Vorsitzender), Markus Krause (3. Vorsitzender) und Stefan Schneider waren sich einig, dass es ein sehr kurzweiliger Nachmittag gewesen sei, der Boulderausflug eine bereits liebgewonnene Tradition sei und unbedingt nächstes Jahr eine Wiederholung folgen müsse.

(Text + Bild: Dr. Sylvia Schneider)

Spende an die KLJB

Vereinskleidung für neu gegründete KLJB

Zur ersten Jahreshauptversammlung der 2024 wiedergegründeten KLJB Mitterfels war auch eine Abordnung des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins (MiKiJu) eingeladen; dieser unterstützte die Jugendgruppe bislang mit insgesamt 2000 Euro.

Was die Jugendlichen der KLJB im ersten Jahr ihres Bestehens unternommen und geschaffen haben, war enorm und erstaunte alle Anwesenden, die den gekonnten Vorträgen der Vorstandschaft um Luisa Liebl und Josef Sturm lauschten. Man nahm an zahlreichen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen teil und – Dank der ersten Spende des MiKiJu über 1000 Euro – konnten die KLJB-Mitglieder auch bald im einheitlichen T-Shirt auftreten. Die gute Kooperation der Jugendlichen mit dem MiKiJu gipfelte schließlich an der Marktmeile 2024: Dort präsentierten sich die beiden Vereine an benachbarten Ständen; außerdem unterstützten die KLJB-Mitglieder den Kuchenverkauf des MiKiJu tatkräftig. Vom Erlös erhielten die Jugendlichen abermals 1000 Euro. Diese Spende ermöglichte schließlich die Anschaffung der Vereinspullis. „Wir sind sehr froh, dass es jetzt in der Markgemeinde eine derart engagierte Jugendgruppierung gibt, die wir als Förderverein auch weiterhin unterstützen wollen“, waren sich die MiKiJu-Vorstandsmitglieder auf der KLJB-Jahreshauptversammlung einig. 

(Text + Bild: Dr. Sylvia Schneider)

Spende für Kinderturnen

Neue Sportgeräte erfreuen Kleinkinder beim Turnen

Das Kinderturnen beim TSV Mitterfels erfreut sich schon jahrelang großer Beliebtheit. So finden sich auch in diesem Winterhalbjahr jeden Montag ca. 60 Kinder im Alter zwischen eineinhalb und sechs Jahren in der Mitterfelser Turnhalle ein, um – aufgeteilt in drei Gruppen – spielerisch erste sportliche Erfahrungen zu sammeln. Das Kinderturnteam – seit Hebst 2024 unter der neuen Leitung von Julia Kernbichl und Lisa Steinführer – ist stets um ein abwechslungsreiches Angebot für die kleinen Nachwuchsturner bemüht: So werden nach einem gemeinsamen Aufwärmen in den drei Kleingruppen immer andere, spannende Gerätestationen aufgebaut, die die motorischen Fähigkeiten der Kursteilnehmer auf verschiedene Weise fördern und fordern. Gerade verschleißanfällige Utensilien wie Schwungtücher, Kriechtunnel und Schaumstoffbälle erfreuen sich hier großer Beliebtheit und wurden mit Hilfe einer großzügigen Spende des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins e.V. (MiKiJu) über 400 Euro in der Saison 2025 neu angeschafft. Auch Rollbrettpaddles erweitern fortan den Fundus des Kinderturnteams und ermöglichen es den Turnzwergen, wie kleine Hochseekapitäne mit den Rollbrettern durch die Halle zu gleiten. Der kindlichen Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ein Höhepunkt eines jeden Kinderturnens ist jedoch sicherlich für viele Kinder das Aufspringen auf den Mattenwagen, wenn dieser am Schluss der Trainingseinheit weggefahren wird. Stolz präsentieren die Kinder hier den MiKiJu-Vorstandsmitgliedern Kathrin Bscheid und Dr. Sylvia Schneider ihre neuen Sportgeräte. Die MiKiJu-Verantwortlichen sind sich einig und schwärmen: „Es ist schön, vor Ort zu sehen, wieviel Freude wir den Kindern und auch den Übungsleitern mit unserer Spende bereiten konnten.“

Wer das Kinderturnen nun gerne ebenfalls tatkräftig unterstützen möchte – sei es als Aufbauhelfer oder Übungsleiter – ist montags von 16-18 Uhr in der Mitterfelser Turnhalle herzlich willkommen.

(Text und Bild: Dr. Sylvia Schneider)

Spende für Kinderlesung


Ein Hühnchen, ein Wolf – und eine ganz besondere Freundschaft:
Autorin Beate Freitag begeisterte junge Zuhörer

Kann ein Wolf mit einem Hühnchen befreundet sein? In der Welt von Beate Freitag ist das nicht nur möglich, sondern der Ausgangspunkt einer herzerwärmenden Geschichte über Mut, Vertrauen und das Überwinden scheinbar unüberwindbarer Grenzen. Die bekannte Bayerwald-Autorin war am Donnerstag zu Gast auf Einladung der Bücherei Mitterfels-Haselbach und stellte dort – sowie zuvor in den ersten Klassen der Grundschule – ihr Buch „Der Wolf und das Hühnchen“ vor.

Der Wolf, der täglich aus einem Versteck heraus einen Bauernhof beobachtet, wird von einem besonders mutigen Hühnchen überrascht, das sich von seinen Drohungen und Zähnegefletsche nicht einschüchtern lässt. „Du bist nett“, sagt das Hühnchen und bringt damit das Selbstbild des Wolfes gehörig ins Wanken. Was als überraschende Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen, aber tiefen Freundschaft zwischen Raubtier und Federvieh. Als der Winter kommt, lädt der Wolf das Hühnchen ein, zu ihm in die Wolfshöhle zu ziehen, die – für die kleinen Zuhörer natürlich besonders witzig – erst einmal ein ziemlicher „Verhau“ ist, und vorher gründlich aufgeräumt werden muss. Das Hühnchen lässt sich darauf ein, verlässt den eigenen Hühnergarten und lebt fortan mit dem Wolf zusammen, getreu ihrem neuen Motto „Du und ich – für immer“. Gemeinsam erleben die beiden viele Abenteuer, die sich in den drei Folgebänden fortsetzen.

Die kleinen und großen Zuhörer lauschten gebannt, als Beate Freitag mit warmherziger Stimme las und von ihrer Inspiration berichtete. Ihre Ideen entstehen, wie sie verriet, oft beim Unkrautjäten. Und: Für jedes Jahr ist ein neues Buch der Wolf-und-Hühnchen-Reihe geplant. Besonders interessant wurde es, als die Autorin das Geheimnis hinter ihren Hauptfiguren lüftete. Die Grundidee der Geschichte trägt nämlich autobiographische Züge: „Es war einmal ein Mann namens Wolfgang, der seine Freundin liebevoll „mein Hühnchen‘ nannte“, so die gebürtige Fränkin schmunzelnd. Heute lebt das Paar gemeinsam im Bayerischen Wald – und in ihren Büchern weiter.

Freitag ist nicht nur Autorin, sondern auch Gründerin des WoidGeschichtenVerlags und Initiatorin der regelmäßig stattfindenden „Langen Nacht der Lesung“ in Bad Kötzting. In literarischen Kreisen der Region ist sie längst keine Unbekannte mehr. Dass sie nun in Mitterfels zu Gast war, freute die Bücherei besonders – ebenso wie das Geschenk das Beate Freitag machte: Sie überreichte beiden Zweigstellen der Bücherei in Mitterfels und in Haselbach jeweils ein vollständiges Set ihrer bisher erschienenen Wolf-und-Hühnchen-Bücher – als Geschenk für kleine Leseratten und solche, die es noch werden wollen. Möglich wurde die Lesung dank der finanziellen Unterstützung durch den „Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein e.V.“ (MiKiJu) und den „Förderkreis Kinder Haselbach e.V.“, die sich damit für frühe Leseförderung starkmachen. Denn: Vorlesen weckt nicht nur die Lust am Lesen, sondern fördert auch Fantasie, Sprache und soziales Miteinander – also Werte, die auch in Beate Freitags Geschichten eine zentrale Rolle spielen.

(Text + Foto: Dr. Barbara Jacob)

Jahreshauptversammlung 2025 – Wechsel im Vorstand


Jahreshauptversammlung MiKiJu 2025 – „Wir sind der Verein“

Ende Januar 2025 fand im Gasthaus Gürster in Mitterfels die alljährliche Jahreshauptversammlung des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins (MiKiJu) e.V. mit Neuwahlen statt. Dominic Rauscher (1. Vorsitzender des MiKiJu) freute sich, neben den übrigen Vorstandsmitgliedern auch einige Mitglieder des Vereins begrüßen zu dürfen. Er begann mit einer kurzen Einführung über den Verein selbst: Der Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein entstand im Jahr 2016 aus dem Kindergartenförderverein Don Bosco. Im Laufe der Jahre nahm nicht nur die Zahl der Mitglieder zu, sondern auch die getätigten Spenden und Aufgaben des Vereins. So agieren mittlerweile auch die hiesige Eltern-Kind-Gruppe und das Mitterfelser Basarteam unter dem Deckmantel des MiKiJu – allerdings weiterhin selbstständig und weitestgehend autark als Untergruppen des Fördervereins.

Zahlreiche Spenden an unterschiedliche Zielgruppen

Auch im vergangenen Kalenderjahr konnte der MiKiJu die Kinder und Jugendlichen in und um die Marktgemeinde Mitterfels in vielen Bereichen unterstützen. So ließ man nicht nur den Jugendabteilungen der örtlichen Sportvereine finanzielle Unterstützungen zuteilwerden (Spenden für den Umbau des Bikeparks, Zuschüsse für Kleinfeldtennisnetze, Kinderturnequipment oder Rucksäcke für die Fußballjugend), sondern bedachte auch die Bildungsstätten mit Spenden für viele Projekte und Anschaffungen: An der Grund- und Mittelschule wurde die Partnerschaft für die Aktion „Klasse 2000“ übernommen und das Projekt „SV Zukunft“ gefördert. Der Kindergarten Don Bosco realisierte mit einer monetären Zuwendung einen Ausflug zum Tiergarten Straubing und der Kindergarten Sonnenschein freute sich über hochwertige Spielsachen. Überdies wurde der Kooperationsausflug der Vorschüler mit den Schülern der ersten Klassen unterstützt. Die 2024 neugegründete KLJB Mitterfels durfte sich über eine Anschubfinanzierung des MiKiJu freuen, durch die u.a. die Vereinskleidung angeschafft werden konnte. Im Gegenzug standen die Jugendlichen der KLJB dem MiKiJu bei vielen Aktionen allzeit tatkräftig zur Seite. Die Bücherei Mitterfels nutzte die Spendengelder des MiKiJu für eine Lesereise und die Kinder des Thomas-Wiser-Haus in Mitterfels verbrachten einen Sommerurlaub im Chiemgau, der ohne die finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. Auch die Ministrantenwallfahrt nach Rom wurde bezuschusst und nicht zuletzt erreichten einige Spendengelder gänzlich anonym einzelne bedürftige Familien und deren Kinder.

Ausflüge und Aktionen

Der MiKiJu erhält seine Gelder auf vielen Wegen: Neben den Mitgliedsbeiträgen nimmt der Verein im Rahmen von Aktionen wie der alljährlichen Christbaumsammelaktion „Bamma ramma“ oder dem Kuchenverkauf auf der Mitterfelser Marktmeile Geld ein. Hinzu kommen Privat- und Firmenspenden sowie Spenden der Gemeinde. An dieser Stelle sei den zahlreichen Spendern ein herzliches „Vergelt´s Gott“ ausgesprochen. Durch diese Unterstützung können nicht nur zahlreiche Spenden wie oben erwähnt getätigt werden, sondern auch Ausflüge und Unternehmungen angeboten werden. So spendierte der MiKiJu Popcorn beim Open-Air-Kino und dem Fußballwochenende des TSV Mitterfels und ermöglichte den Kindern und Jugendlichen der Verwaltungsgemeinschaft Ausflüge zum Churpfalzpark, eine BMW-Besichtigung im Werk Dingolfing oder einen Bouldernachmittag in Straubing.

Eltern-Kind-Gruppe unter neuer Leitung

Die Eltern-Kind-Gruppe unter der neuen Leitung von Sandra Mayer ist seit jeher in den Räumlichkeiten des alten Bahnhof Mitterfels untergebracht. Hierbei hat der MiKiJu die Räumlichkeiten angemietet, welche jedoch nur zwei Stunden pro Woche von der Eltern-Kind-Gruppe genutzt werden. Gerne, so Rauscher, könne man diese auch als externe Gruppierung nutzen, um Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche durchführen zu können (Bastelnachmittage, Treffen etc.). Bei Bedarf könne man sich hier jederzeit bei der MiKiJu-Vorstandschaft melden. Die Eltern-Kind-Gruppe findet derzeit donnerstags (Zeit nach Absprache) statt; interessierten Eltern mit ihren Kindern (0-3 Jahre) stehen die Türen der Eltern-Kind-Gruppe jederzeit offen.

Erfolgreiches Basarteam

Das Basarteam – vertreten durch Stefanie Boiger und Petra Püchl – kann auf ein ebenso erfolgreiches Jahr 2024 zurückblicken: So konnten im Rahmen der zwei Basartermine insgesamt ca. 4.000 Euro an Spendengeldern akquiriert und – ebenso wie oben bereits vom Dachverein MiKiJu berichtet – gleichmäßig an die einzelnen Institutionen und Vereine in Mitterfels/Haselbach verteilt werden; besonders stolz sei man hier auch auf die individuelle Förderung einzelner Kinder und Familien. Nun geht – wie die Eltern-Kind-Gruppe – auch das Mitterfelser Basarteam mit einer neuen Führungsriege in die kommende Basarsaison. Nach dem Ausscheiden von Johanna Wasner habe man die Leitung neu verteilen müssen und viele Aufgaben an einzelne Personen übertragen, so Stefanie Boiger. Hier übernehme nun Ricarda Knott die Helferbetreuung, deren Ehemann Andreas gemeinsam mit Jakobine Lechermann die Technik/IT, Petra Püchl weiterhin die Betreuung der Kuchentheke, Stefanie Boiger selbst die Kasse und Maike Gierl die Online-/Werbearbeit: ganz getreu dem Motto „Wir alle sind der Verein“. Über eine rege Teilnahme und viele Besucher am kommenden Basar (Samstag, 08.02.2025 von 10-12 Uhr) würde sich das Basarteam sehr freuen. Helfer sind natürlich jederzeit gerne willkommen.

Hohe Spendensummen und Neuwahlen

Es folgte der Kassenbericht von Kassenwart Tobias Schmid. Anhand der genannten hohen Beträge wird deutlich, dass der MiKiJu ein lebendiger Verein ist, der stets bemüht ist, die Kinder und Jugendlichen in allen Lebensbereichen zu unterstützen: Im Jahr 2024 hielten sich Einnahmen und Ausgaben/Spenden des Fördervereins in etwa die Waage und beliefen sich jeweils auf ca. 21.000 Euro.

Anschließend ergriff Andreas Liebl (1. Bürgermeister der Marktgemeinde Mitterfels) das Wort, um die Neuwahlen zu leiten. Nach der Entlastung der alten Vorstandschaft ging zugleich Dank und Lob an selbige. Liebl pries hierbei nicht nur die hohen Spendensummen, sondern auch die Bandbreite der Zielgruppen. Ein besonderer Dank ging überdies an das Basarteam für den immensen Aufwand derlei Veranstaltungen, an MiKiJu-Mitglied Matthias Bscheid für die Pflege der Außenanlagen um den Mitterfelser Bahnhof und nicht zuletzt an alle MiKiJu-Mitglieder. Der MiKuJu verstehe es wie kein anderer, mit den ortsansässigen Vereinen stets um eine gute Zusammenarbeit bemüht zu sein; v.a. die KLJB habe hiervon sehr profitiert.

Es folgten die Neuwahlen: Stefan Hirtreiter legte sein Amt als 3. Vorsitzender nieder und Markus Krause wurde einstimmig zum Nachfolger gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Dominic Rauscher (1. Vorsitzender), Kathrin Bscheid (2. Vorsitzende), Tobias Schmid (Kassenwart), Dr. Sylvia Schneider (Schriftführerin) sowie Erich Rauscher und Alexander Gollis im Amt der Kassenprüfer. Beisitzer bleiben Andreas Liebl und Konrad Feldmeier.

Zukunft des Vereins – „Wir sind MiKiJu“

Dominic Rauscher und Tobias Schmid blickten schließlich gemeinsam in die Zukunft des Vereins. Die meisten Mitglieder der Vorstandschaft engagieren sich seit nunmehr fast 10 Jahren für den Verein. Die eigenen Kinder seien mittlerweile älter geworden und besuchen bereits weiterführende Schulen. Dies mache es immer schwieriger, den Kontakt zu den Kindergärten, Krippen und Grundschule am Ort nicht zu verlieren. Es sei Zeit – und hier stimmten auch die restlichen Vorstandsdmitglieder ein – dass in zwei Jahren die nächste Generation das Zepter übernimmt. Daher mache man es sich zur Aufgabe, in den kommenden beiden Jahren nicht nur weiterhin Spendengelder zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu akquirieren, sondern auch eine Vorstandsnachfolge. Die jetzige Vorstandschaft des MiKiJu fand sich 2016 als kleine Gruppe zusammen und übernahm gemeinsam als Team das Projekt MiKiJu. Es war (und ist noch) eine spannende Zeit, in der viele Freundschaften entstanden sind und es allen Vorstandsmitgliedern gestattet war, den eigenen Heimatort für die Kinder (auch für die eigenen) zu verbessern und zu gestalten. Wer Interesse an der Arbeit des MiKiJu hat und sich berufen fühlt, im Team diesen tollen Verein in die Zukunft zu führen, kann sich jederzeit z.B. per E-Mail unter kontakt@mikiju.de melden.

Dieser Teamgedanke fungierte gleichermaßen als Schlusswort der diesjährigen Jahreshauptversammlung und wurde von Dominic Rauscher nochmals aufgegriffen. So sei er selbst schon des Öfteren in seinem Amt als 1. Vorsitzender mit „Sie als MiKiJu“ angesprochen worden. Das dementiere er stets und stelle anschließend klar, dass er selbst nicht der Verein sei, der Verein seien viele. „Wir alle sind der Verein – wir sind MiKiJu“, beschloss Rauscher die Sitzung und unterstrich damit nochmals den Teamgeist dieses Vereins.

(Bogener Zeitung, 03.02.2025, Text + Foto: Dr. Sylvia Schneider)